Projekt Liefer­ketten­sorgfalts­pflichten­gesetz bei DAW

Mein Name ist Bettina Klump-Bickert und ich bin Senior Managerin im Nachhaltigkeitsmanagement bei DAW SE. Seit über 25 Jahren arbeite ich im Bereich der Nachhaltigkeit. Zuerst bei der Deutschen Bank in Frankfurt, vor knapp 15 Jahren habe ich dann zur DAW gewechselt, um hier den Bereich Nachhaltigkeitsmanagement von Grund auf aufzubauen.

Heute möchte ich Euch von meinem Schwerpunktprojekt im letzten Jahr, der Umsetzung und Implementierung des Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz (LkSG) bei DAW, berichten. Es war ein Mammutprojekt, was mich, und auch einige andere Kollegen an vielen Schnittstellen, viel Arbeit gekostet hat. Im Team haben wir zusammen eine tolle Leistung hingelegt und ich bin stolz auf das, was wir erarbeitet und erreicht haben.

Die Tatsache, dass DAW seit jeher die Achtung von Umweltbelangen, Menschen- und Arbeitsrechten als wichtigen Bestandteil verantwortungsvoller Unternehmensführung sieht, war zusammen mit meiner langjährigen Erfahrung im Bereich Nachhaltigkeit für die Projekteinführung sehr vorteilhaft.

Ich war mit der grundsätzlichen Thematik des LkSG vertraut, da DAW bereits 2012 den UN Global Compact unterzeichnet und im Jahr 2013 den Lieferantenkodex der DAW-Firmengruppe für unsere Lieferanten und Geschäftspartner veröffentlicht hat.

Im Frühjahr 2022 galt es nun auf unserem vorhandenen Wissen aufzubauen und ein bereichsübergreifendes Projekt aufzusetzen. Dies sollte gewährleisten, dass alle relevanten Abteilungen bei DAW eingebunden und alle Sorgfaltspflichten des LkSG berücksichtigt wurden.

Da es sich hier um ein Querschnittsthema handelt, bei dem viele Bereiche inhaltlich abgeholt und strukturiert eingebunden werden mussten, war eine vorausschauende interne Kommunikation von großer Bedeutung. Begonnen haben wir mit einem frühzeitigen Austausch mit dem Management, danach haben wir die Informationen stetig an Kolleginnen und Kollegen weitergetragen, unter anderem auch in Beiträgen in unserer Mitarbeiterzeitschrift „Prisma“.

Im Projekt selbst mussten wir zuerst die Systemgrenzen genau definieren: wer gehört genau zur vorgelagerten Lieferkette und welche rechtlichen Einheiten müssen mit Blick auf das Unternehmen einbezogen werden. Konkret mussten wir potenzielle Risiken in der vorgelagerten Lieferkette und im
eigenen Geschäftsbetrieb identifizieren, also die eigentliche Risikoanalyse durchzuführen. Sie ist sozusagen das Herzstück des LkSG, von dem sich alles andere ableitet, auch die Grundsatzerklärung.

Im LkSG geht es zunächst um potenzielle Risiken, die identifiziert, analysiert und priorisiert werden müssen und durch Präventivmaßnahmen verhindert werden sollen. Als produzierendes Unternehmen der chemischen Industrie haben wir als potenzielle mittlere Risiken die Themen Arbeitsschutz und
Verunreinigung von Wasser, Boden, Luft identifiziert. Diese Themen sind ja nicht neu für uns – sie gehören, ebenso wie die dazugehörigen Präventionsmaßnahmen, zu unserem Alltag.

Zur kontinuierliche Einhaltung der Sorgfaltspflichten wurde bei uns ein Mitglied der Geschäftsleitung
sowie eine Menschenrechtsbeauftragte benannt. Darüber hinaus wurde ein Gremium „Menschenrechte“ eingerichtet, das aus Vertreterinnen und Vertretern relevanter Fachbereiche besteht.

Als Unternehmen kommen wir den gesetzlichen Anforderungen des LkSG natürlich bestmöglich
nach und werden im nächsten Frühjahr unseren Bericht beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einreichen.

Es war forderndes Projekt und es macht mich stolz, was wir gemeinsam im Team geleistet und erreicht haben.

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